Samstag, 22. Oktober 2011

Vier Kommentare zu: Vorwürfe gegen Ole Nydahl wegen Ausnutzung seiner Rolle als spiritueller Lehrer



Die Kommentare werden überarbeitet aufgrund einer einstweiligen Verfügung gegen mich.

Den Artikel aus der Züricher SonntagsZeitung habe ich hier in der englischen Übersetzung gepostet  unter der Headline: "Ole Nydahl and his missionaries accused of exploiting their spirituel leader function."


Dazu gibt es eine Geschichte:

Dieser Artikel wurde 2001 in der Schweiz veröffentlicht. Dagegen klagte der Anwalt Ole Nydahls und es kam zu einem Vergleich. Diesen Vergleich hat nun der Anwalt angeblich als Kopie an Google geschickt, um dort zu erreichen, dass dieser Text durch Google von den Blogs von drei Bloggerinnen entfernt wird. In dem Anschreiben an Google, welches mir vorliegt, wird behauptet, dass der Vergleich dahingehend formuliert worden sei, dass dieser Artikel nirgendwo mehr veröffentlicht werden dürfe, weder in Deutsch noch in Englisch.

Ich habe daraufhin mit der Journalistin Catherine Boss gesprochen, die den Artikel verfasst hat. Sie konnte sich an keine solche Vereinbarung erinnern, vor Allem ist dieser Artikel in der Datenbank für Journalisten gespeichert und jeder von ihnen hat Zugriff auf ihn. Aus dieser Datenbank heraus wurde er mir auch zugemailt, da ich die deutsche Fassung gar nicht kannte.

Heute habe ich von der Autorin von "Buddha-Sekte: Aussteiger packen aus", welches die ursprungliche Headline des Artikels ist, diese Mail bekommen:


Liebe Frau Riepe
Ich bin froh, dass Sie sich melden, habe nämlich nach einem Absturz hier Ihr mail verloren. Könnten Sie mir den Brief von Google nochmals schicken?
Ich habe es abgeklärt und der Hausjurist, der den Vergleich ausgehandelt hat, ist ins Archiv gestiegen. Es wurde nichts derartiges ausgehandelt. Nur: Dass sich der lama in der SonntagsZeitung in einem Interview zu den Vorwürfen äussern dürfe. Was er auch tat. Sonst nichts.
Mit besten Grüssen,
Catherine Boss
  
Ja, sie haben durchaus ihre Methoden.


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